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Marktkapitalisierung

Während ein Teil der Guest House Besatzung heute den exzellenten Brunch im Taj West End ausprobiert hat und in Cocktails, Sekt, Käse, Shrimps und Schweinebraten ertränkt wurde, habe ich so ungeähr das Gegenteil dessen besucht:
Den Bangalore City Market.
Schnell wurden mit dort zwei Sachen klar: Es ist nun verständlich, warum die indischen Arbeitskollegen Deutschland als ausgesprochen farblos und menschenleer beschrieben haben (wobei sie die WM ausdrücklich ausgeschlossen haben).


Händler verkaufen Blumen (typische Opfergabe) und Farben
(mit denen man sich einen Punkt auf die Stirn malt)

Und zweitens, dass ich das Essen auf dem Markt doch lieber den allgegenwärtigen Kühen überlassen wollte. Die Farben und Gerüche waren schon überwaltigend, und die Freundlichkeit der Markthändler allemal, aber für ein ungestörtes sonntägliches Brunchen würde ich trotzdem das Taj vorziehen.



Allein die Vielfalt des Angebot auf dem Markt war überaus eindrucksvoll. Zwischen Ananas und Basilikum verkauft ein Mann Rattengift, wärend man eine Straße weiter zwischen gebrauchten Schrauben und gerösteten Maiskolben weiße Hemden für 35 Rupees kaufen kann.



Letzendlich bin ich mit einer Galvin Klein Uhr und einem weißen Hemd in mein etwas beschaulicheres Koramangala zurückgekehrt, um abends meinem Kollegen beizustehen, der das zu frühe Cricket-Aus Indiens bei der Champions Trophy zu verdauen hatte.

PS: Schreibt man Galvin Klein eigentlich mit "G"?

1.11.06 08:10

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