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Archiv

Verdauen ist was für Looser!

Ich muss mittlerweile sogar von einem einzigen Schoko-Keks direkt aufs Klo. Ich werde harte Maßnahmen ergreifen und heute abend das Bier weglassen.

17.9.06 17:57, kommentieren

Von Glühbirnen und Dickhäutern

Da Bilder ja bekanntlich mehr sagen als 1000 Worte, hier 2 Bilder von einem Wochenendausflug nach Mysore und zum Elfantenreiten. 

Oben sieht man den Palast von Mysore und unten meine Wenigkeit auf einem Elefanten. Zuerst saß ich auf der Elefantin, aber man hat mir zu Verstehen gegeben, dass ich lieber auf den 1m höheren männlichen Benjamin steigen soll. Ich sollte vielleicht etwas weniger Fast Food essen...

18.9.06 06:08, kommentieren

Über mich...

Das Leben ist ein Super Mario Land!
Manchmal stehen kleine Steine im Weg rum, manchmal große. Aber wenn man darüberklettert wartet am andere Ende fast immer eine Belohnung.

3 Kommentare 20.9.06 20:48, kommentieren

Auf dem Weg nach Massalaland

Hast Du jemanls den Iran von oben gesehen?
Sieht einfach nur phantastisch aus! Einsame, kahle, braune Bergrücken, die von der Sonne angeschienen werden, und nur ab und zu mal durch ein kleines Bauerndorf oder eine Uran-Anreicherungsanlage unterbrochen werden.

Genau jenen Iran habe ich mir gerade bei 2-3 Lufthansa Gin Tonic angeschaut. Wie viele der anderen Staaten, die man auf dem Weg nach Indien überfliegt, möchte man da nicht unbedingt notlanden. Neben den Iran finden sich auch die Tagesschau-Dauergäste Irak, Afghanistan und Pakistan auf der Reiseroute. Komischerweise hat der Pilot bei seiner Begrüßungsrede den Irak nicht erwähnt, obwohl ich mir beim Anblick der Karte ziemlich sicher war, dass kein Weg an ihm vorbei führt.

Ich werde also gleich in Bangalore, Indien landen.
Wenn man alleine reist, sind die Stewardessen übrigens scheinbar immer besonders nett zu einem. Sie versuchen sogar, die Stimmung durch Scherze wie "Gin Tonic - Ist das schon mal gegen die Malaria?" aufzubessern.

Mal sehen, ob mich dort unten in Bangalore ebenso nette Menschen erwarten. Bei meinem ersten Kurzaufenthalt in Indien war der Großteil der Menschen durchweg sehr freundlich und hilfsbereit. Die einzigen eher nervenden Personen gab es am Flughafen, vermutlich weil sich einige Geschäftemacher dort gute Chancen ausrechnen, den Jetlag oder die unbekannten Wechselkurse für sich gewinnbringend auszunutzen. Ich werde also erwartungsvoll zu der Armada von Fahrern blicken und hoffen, dass sich dort irgendwo ein Pappschild mit meinem Namen befindet.

1 Kommentar 26.9.06 17:49, kommentieren

Cookies & Cocktailkirschen

Heute begann nach einer kurzen Nacht mein erster Arbeitstag. Der Hauptgrund, nach BLR zu gehen, war ja, dass es dort Gratis Cookies und Soft-Drinks gibt, also war die Hauptbeschäftigung des Morgens klar. Mittags geb es übrigens frittiertes spritzgebäck und Kardamon-Reis mit Jogurt. Nicht übel.
Abens hat mich mein Kollege Abhinav zu sich nach Hause eingeladen und wir haben bei grünem Chicken Tandoori ne DVD geguckt. Auf dem Heiweg hab ich dann am Straßenrand das Komischte gegessen, was mir je zwischen die Zähne gekommen ist: ein Ban. Das ist ein Snack, der aus grünen Blättern irgendeines Baumes besteht, die man mit Rose-Leave paste bestreicht, zusammen mit einer Cocktailkirsche auf einen Zahnstocher steckt und mit flüssigen Silber bestreicht. Ich würde es mal als das indische After Eight bezeichnen und nicht weiter kommentieren.

1 Kommentar 26.9.06 17:51, kommentieren

Bandbreite

Heute hat der Fahrer auf dem Heimweg fast eine Schafherde überfahren, während ich im Taxi über Panasonic's unverschlüsseltes WLAN im Internet gesurft habe.

26.9.06 17:52, kommentieren

Vanaraschivagankaranabelmopandjameyakartalmaata

Da die indische SAP Weihnachtsfeier sehr extrem ausgefallen ist, habe ich heute morgen verschlafen und hätte dadurch fast die Abfahrt zum Ausflug verpasst. Wir haben 3 Orte Besucht, die alle einem Namen mit mind. 35 Buchstaben hatten. Am besten gefielen mir die Krokodile in einem See, den wir per Boot erkundigt haben, die ""angeblich"" nur Fische und keine Menschenhände essen. Aber die Inder behaupten viel, deshalb habe ich die Hände erstmal schöne im Boot gelassen.

Die Überschrift dieses Eintrags widme ich übrigens Robert Nippoldt, einem der mittelmäßigsten Basketballspieler unserer Zeit.

1 Kommentar 26.9.06 17:54, kommentieren

Einstellungssache

Hatte heute mein erstes eigenes Vorstellungsgespräch. Der Bewerber wurde eingestellt. Wahrscheinlich war ich zu weich.

26.9.06 17:55, kommentieren

Sound Horn

10 Gründe warum indische Autofahrer hupen:
- um vorausgehende Fussgänger zu warnen, dass man hinter ihnen ist
- um vorausgehende Kühe zu ermutigen, die Straße in überschaubarer Zeit zu verlasen
- um seinen neuen Hup-Klingelton zu präsentieren
- Um Autofahrer, die an einer roten Ampel warten, wegen Behinderung auszuschimpfen
- immer, wenn man seit 10 Minuten nicht mehr gehupt hat
- einfach nur so
- um den anderen Verkehrteilnehmern anzuzeigen, dass man die Autobahnspur in entgegengesetzer Richtung nutzen will
- um dem vorausfahrenden Rikschfahrer dazu zu bewegen, die Spur freizumachen (30 sek. Dauerhupen, meist erfolglos)
- um dem Bus anzuzeigen, dass es dem Verkehrsfluss eher hinderlich ist, wenn er auf einer vollbefahrenen 6-spurigen Straße in 3 Zügen wendet
- um schlafenden Anwohnern in ruhigen Wohnvierteln mitzuteilen, dass sie besser nicht auf die Straße kommen sollten

26.9.06 18:29, kommentieren

Die linke Hand ißt nicht mit!

War heute mit den Kollegen indisch essen. Sukanya hat uns freundlicherweise alle eingeladen und die Gesamtrechnung von umgerechnet 1,60€ übernommen.

Die Massala Dosa war übrigens sehr lecker. Wer das nachkochen will, nimmt gibt einfach schwedische Pittipanna (oder Bratkartoffeln) mit ein paar Tannennadeln in eine Pfanne und umwickelt das ganze mit einem Teig aus Reis aus Reis und Kokosmilch.
Dazu reiche man flüssiges Curry und flüssiges Chillie.

Später hat mir der Cousin eines anderen Kollegen aus der Hand gelesen. Schon erstaunlich, dass fast alles, was er gesagt hat, wahr war, obwohl er mich nicht kannte. Ich werde ihm beim Wort nehmen und reich werden und glücklich heiraten, und mir zu Herzen nehmen, dass bei mir so manche Unterhaltung angeblich in ein Ohr rein, und aus dem anderen wieder raus geht.

26.9.06 18:30, kommentieren

Vergesslichkeit meets Freundlichkeit

Heute habe ich bereits den dritten Verlust eines wichtigen Utensils zu vermelden.
Habe den Laptop (und meinen Kopf) im Büro liegen lassen. Nach der Kreditkarte und dem Kamera-Akku mal wieder ein ärgerlicher Zwischenfall.

26.9.06 18:31, kommentieren

Sittin on top of the world...

Habe heute im 13. Stockwerk hoch über den Dächern von Bangalore gespeist und später direkt am "Abgrund" mein Bier getrunken. Die Aussicht dort oben ist einfach phantastisch!

26.9.06 19:03, kommentieren