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Ein neues Familiennetzwerk geht an den Start

Ich präsentiere

http://www.familienstolz.de/ - ein neues Netzwerk von Familien für Familien.

Familienstolz.de bietet

- eine kostenlose Homepage für die Familie erstellen
- Babybilder hochladen und Freunden zeigen
- alte Freunde wiedertreffen und gleichgesinnte Familien in der Region finden
- ein Baby-Tagebuch führen - ohne technische Vorkenntnisse

Viel Spaß - melde Dich einfach mal an.

1 Kommentar 23.4.08 09:12, kommentieren

My Top 3 Rock Song Guitar Solos Finishes

Hier mal nur so meine persönliche Top-3 Liste der besten Gitarren-Solos am Ende von Rock Liedern:

1. The Eagles - Hotel California
2. Aerosmith - Amazing
3. Prince - Purple Rain (am besten die 11min Live Version)

13.1.08 17:12, kommentieren

Obligatorisch

Das Taj Mahal ist zwar von Bangalore soweit entfernt wie Heidelberg von Lissabon, aber es durfte auf meiner Indien-Reise nicht fehlen. Das folgende Bild ist übrigens keine Fotomontage.

1 Kommentar 16.11.06 18:07, kommentieren

Wörterbuch für Programmiersprachen

Ich wollte mal schnell auf diese Seite aufmerksam machen:

"ABAP2Java.com - the online dictionary for ABAP and Java".

Es handelt sich um ein Wörterbuch für die Programmiersprachen ABAP und Java, d.h. man kann alle möglichen Sprachelemente von einer Sprache in die andere übersetzen. Praktisch.

2.4.07 14:24, kommentieren

Don't let the system get you down

Ich habe für den Wochenendausflug quer durch unseren alt-ehrwürdigen Heimatstaat Karnataka eine neue Art der Intensivkommunikation entwickelt: Hierzu lässt man einfach alle Wörter des Satzes bis auf das Wichtigste weg, wiederholt dieses Wort zweimal schnell hintereinader und hängt noch eine unformelle Anrede wie "Boss" hintendran. Für Außenstehende mag man zwar etwas sturr wirken, wenn man sich mit "Volvo Volvo", "Boss, A/C A/C??" und "Hampi Hampi, Boss" durch die ca. 1,5 Millionen Mitreisenden schlängelt, aber für ausgedehnte Gespräche über Gott, die Welt und den Sinn des aktuellen Lebens ist ein Busbahnhof eh eher ungeeignet.

Wer je einen indischen Busbahnhof durchquert hat, für den wirkt ein arabischer Bazar danach wie ein Staatsbegräbnis und ein Ameisenhaufen wie eine Militärparade. Der Volvo-A/C-Bus, der uns dann letztendlich in einer Nachtfahrt nach Hampi gebracht hat, war aber erstaunlicherweise wirklich gut. Es gab sogar eine Bedienung, die Wasser verteilt hat, und einen Fernseher, der den ganzen Bus bis auf die 4 europäischen Gäste mit Stand-Up Comedy auf Hindi unterhalten hat. Mein Plan, in der Nacht etwas Schlaf zu finden, wurde aber nicht von dem Fernseher, sondern von dem Holzfäller auf dem Sitz hinter mir zunichte gemacht. Dieser Mensch hat im Schlaf Geräusche gemacht, die man sonst höchstens aus dem Tierreich kennt. Er hat so laut geschnarcht, dass man dachte, er hätte einen lebenden Wasserbüffel verschlungen oder würde versuchen, alle festen Bestandteile seines Körpers durch die Atemwege nach außen zu befördern. Insgesamt war er somit der einzige, der am nächsten morgen um fünf ausgeschlafen in Hampi ankam.
In der Stadt der Tempel und Felsen angekommen, hab ich mich erstmal daran gemacht, einen tonnenschweren Feldblock mit reiner Muskelkraft zu spalten. Zum Glück hat Steffen das auf dem Foto festgehalten:

Hampi war einst die Hauptstadt eines großen Hindu-Reiches und angeblich die zweit-reichste Stadt nach Rom. Mittlerweile ist es aber in der Tabelle ein bisschen nach hinten gerutscht und so kommt es, dass alle Klos der Stadt noch aus dem Mittelalter stammen und seitdem nicht mehr geputzt wurden. Zum Glück kann ich in solchen Fällen meine komplette Verdauung auf Stand-by schalten, sodass mir ein Besuch dieser Örtchen erspart blieb.

Wesentlich ernster war da schon das Problem, dass in ganz Hampi kein Alkohol (wozu die Inder auch Bier zählen) ausgeschenkt wird. Das muss man sich mal vorstellen. Man kommt als Angehöriger einer Kultur, die durch Bier erst groß geworden ist und die Bier als Grundlage jeder Kommunikation voraussetzt, in eine Stadt, in der es so etwas wie Bier nicht gibt. So müssen sich Amstrong und McNeill gefühlt haben, als sie auf dem Mond landeten und feststellen mussten, dass es dort keinen Sauerstoff zum Atmen gibt.

Nach dem ersten Schock sind wir also abends in den Untergrund abgetaucht und haben etwas bestellt, dass auf der Karte in einer unzugänglichen Ecke als "Kypiraia" angeboten wurde. Im Gegensatz zu dem, was der gemeine Brasilianer unter dem Limetten-Cocktail versteht, brachte man uns ein Gemisch aus Cola, Zitronen und Frostschutzmittel, das nach Hansaplast-Pflastern schmeckte. Nicht, dass ich so sehr an meinem Augenlicht hänge, aber es für diesen Ethanol-Punch zu opfern, das ging mir dann doch zu weit.

Zum Abschluss des Wochenendes kam dann noch der Höhepunkt: Wir haben jeder tief in die Tasche gegriffen, 2 Euro hervorgekramt, und jeder ein Moped für den ganzen Tag gemietet. OK, das Benzin war nicht im Preis enthalten, und so mussten wir weitere 1,50 Euro berappen, damit ein Nachbarjunge Benzin aus einer Wasserflasche in's Moped gekippt hat. Auf Führerscheine oder Helme wird dabei kein Wert gelegt, und genauso wenig auf Licht, Blinker, Tacho, eine funktionierende Bremse oder eine stabile Kette. Zum Glück gab es in dem abgelegenen Dorf, in dem sich Fabis Moped in Einzelteile zerlegt hat, einen Mechaniker am Straßenrand, der das Gefährt wieder flott machen konnte.

 

 

3 Kommentare 7.11.06 20:46, kommentieren

Do the Tuck-Tuck

Ich wollte dem interessiertem Leser folgendes Fotos nicht vorenthalten.
Es beweist,

  • dass in eine Rikschaw locker 5 Personen passen, 
    (und damit mehr als in meinen Twingo)
    (ok, ne Rikschaw ist ja auch länger als der Twingo und hat mehr PS)
  • dass Sicherheitsgurte völlig fehl am Platze wären, wo man sich doch bequem mit der Stirn festhalten kann
  • dass es sehr kuschelig wird, wenn man sich den Fahrersitz mit dem Fahrer teilt
  • dass ich langsam aus der Hose rausgewachsen bin

2 Kommentare 7.11.06 18:58, kommentieren

Liver grown in lab

"Liver grown in lab" stand heute auf der Titelseite der Times of India: Es war einem britischen Labor gelungen, eine Leber außerhalb eines menschlichen Körpers zu züchten.
"Liver drowned in beer" war dagegen gestern mein Ziel, nachdem ich wegen Arbeitsüberlastung und ungünstiger Zeitdifferenzen gestern bis 21:30 im Büro verblieben war. Als ich dann eine Stunde und 4000 Autohupen später im Legends of Rock angekommen war, begrüßte mich der Kellner nicht mit einem "What can I serve you, Sir?", sondern mit einem ernüchternden "Last order, please".
Die Sperrstunde ist für eine lange arbeitende IT-Stadt wie Bangalore einfach nicht tragbar. (Auch wenn sie mir heute einen Kater erspart hat.)
Oder ist sie gar der Grund, warum Bangalore wirtschaftlich so erfolgreich ist? Man hat ja gar nicht die Change, abends versehentlich in einem Pub zu verhageln und morgens verkatert in's Büro zu kommen.
Ob die britischen Forscher wohl die Leber auch denn erfolgreich gezüchtet hätten, wenn sie nicht von der britischen Sperrstunde jahrelang vor zu langem Alkoholkonsum beschützt wurden?
Oder hat sie der Wegfall der Sperrstunde dort erst dazu gezwungen, sich eine neue Leber zu züchten?

1 Kommentar 1.11.06 08:31, kommentieren

Marktkapitalisierung

Während ein Teil der Guest House Besatzung heute den exzellenten Brunch im Taj West End ausprobiert hat und in Cocktails, Sekt, Käse, Shrimps und Schweinebraten ertränkt wurde, habe ich so ungeähr das Gegenteil dessen besucht:
Den Bangalore City Market.
Schnell wurden mit dort zwei Sachen klar: Es ist nun verständlich, warum die indischen Arbeitskollegen Deutschland als ausgesprochen farblos und menschenleer beschrieben haben (wobei sie die WM ausdrücklich ausgeschlossen haben).


Händler verkaufen Blumen (typische Opfergabe) und Farben
(mit denen man sich einen Punkt auf die Stirn malt)

Und zweitens, dass ich das Essen auf dem Markt doch lieber den allgegenwärtigen Kühen überlassen wollte. Die Farben und Gerüche waren schon überwaltigend, und die Freundlichkeit der Markthändler allemal, aber für ein ungestörtes sonntägliches Brunchen würde ich trotzdem das Taj vorziehen.



Allein die Vielfalt des Angebot auf dem Markt war überaus eindrucksvoll. Zwischen Ananas und Basilikum verkauft ein Mann Rattengift, wärend man eine Straße weiter zwischen gebrauchten Schrauben und gerösteten Maiskolben weiße Hemden für 35 Rupees kaufen kann.



Letzendlich bin ich mit einer Galvin Klein Uhr und einem weißen Hemd in mein etwas beschaulicheres Koramangala zurückgekehrt, um abends meinem Kollegen beizustehen, der das zu frühe Cricket-Aus Indiens bei der Champions Trophy zu verdauen hatte.

PS: Schreibt man Galvin Klein eigentlich mit "G"?

1.11.06 08:10, kommentieren

Serviceregenwald

In welchem anderen Land der Erde ist dies hier noch möglich?
Ich war gestern beim Frisör hier um die Ecke, und später in einem Supermarkt in der Mall. Das Shampoo dort war deutlich teurer als der Frisörbesuch vorher, und der Grund war bestimmt nicht, dass ich ein besonders teures Shampoo gewählt habe (1,50 Eur).

1 Kommentar 29.10.06 19:45, kommentieren

Der Mann mit der Peitsche

Nachdem ich gestern den Lagerbestand auf dem Bier-Schwarzmarkt von Bangalore entscheidend abgebaut habe, habe ich heute morgen ziellos bei Wikipedia rumgesurft. Nach kurzen Besuchen der Seiten von Bert Brecht und Rudolf Diesel widme ich diesen Tag den beiden Personen, auf die ich danach zufällig gestoßen bin, und die, wie ich finde, einiges gemeinsam haben:
- Klaus Kinski, der beste deutsche Talkshowgast aller Zeiten, und
- Friedrich Nietzsche, einer der härtesten Rivalen Gottes.

1 Kommentar 28.10.06 10:18, kommentieren

Indiens Südspitze

Der Hauptgrund, warum man an den südlichstens Punkt Indiens reist, ist wohl, dass dort der südlichste Punkt Indiens liegt.
Abgesehen davon gibt es aber auch eine reichhaltige kulinarische Auswahl (war ein Schwerz) und ein lebhaftes Kneipenviertel (auch ein Schwerz).
Reisende sollten aufpassen, wenn statt Bier Starkbier serviert wird. Zumindest sollte man dann nicht erwarten, dss man am nächsten morgen den Sonnenaufgang miterlebt.

1 Kommentar 26.10.06 21:21, kommentieren

Goa

Goa hat die schönsten Strände der Welt

und einfach unglaublich Sonnenuntergänge.

Und jeder, der mal da ist, sollte sich ein Moped ausleihen (5€ am Tag) und den Süden erkunden. Aber beim fahren immer dran denken: "Links bleiben, links bleiben!"

26.10.06 21:14, kommentieren